Logo Freie Wähler Miesbach-Parsberg-Wies e.V. Wappen Miesbach
Freie Wähler
Miesbach-Parsberg-Wies e.V.
Frei denken. Frei wählen. Freie Wähler wählen.
 Der Bräuwirt prägt den Marktplatz
Sie sind hier: Unsere Stadt

Unsere Stadt Miesbach

Stadtwappen MiesbachMiesbach liegt in der Region Oberland ca. 45 km südöstlich von München an der Schlierach in der Kreuzung der Bundesstraßen 307 und 472. Die Stadt befindet sich an der Bahnlinie München - Schliersee - Bayrischzell und ist von den Ausfahrten Weyarn und Irschenberg über die Autobahn München-Salzburg zu erreichen. 

Zu Miesbach gehören seit der Gemeindegebietsreform 1978 mit den früher selbstständigen Kommunen Miesbach, Parsberg und Wies noch folgende Ortsteile: Schweinthal, Kreuzberg, Haidmühl, Straß, Kleinthal, Au, Schopfgraben, Berghalde, Bergham, Leitzach, Wachlehen und Müller am Baum. 

Miesbach ist Verwaltungs- und Schulstadt. Hier befinden sich nicht nur Landratsamt und Finanzamt, sondern auch Grund- und Mittelschule, Realschule, Gymnasium, Berufsschule, Staatliches Berufsbildungszentrum für Hauswirtschaft und Sozialwesen (BBZ), sowie eine Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe.

Miesbach ist seit 1114 erstmals erwähnt in einer Urkunde des Bischofs Heinrich von Freising und Abt Aribo von Tegernsee und hat wohl bereits seit dem 13. Jahrhundert des Marktrecht. 
1312 zerstörten die Waldecker die Burg und leiteten so die Ablösung des Gebietes vom Bistum Freising ein. Endgültig anerkannt als Reichslehen wurde der Markt 1476 durch Kaiser Friedrich III. und kam 1516 von der Reichsherrschaft Waldeck zur Familie Maxlrain. 
1527 beschädigte ein Stadtbrand die Kirche so sehr, dass sie abgetragen werden musste. 
Der bayerische Herzog Wilhelm V. beendete 1584 die von Wolf Dietrich von Maxlrain ab 1560 geförderte Reformation mit einer Handelssperre. Im Januar 1637 erhob Kaiser Ferdinand II. Waldeck zur Grafschaft Hohenwaldeck. Nach dem Aussterben der Maxlrainer kam Hohenwaldeck an die Wittelsbacher. 
Im 17. und 18. Jahrhundert blühte Miesbach mit der Wallfahrt zur Schmerzhaften Maria auf. 
1783 brannte bei einem großen Feuer fast der gesamte Markt nieder. Daher stammen die meisten Gebäude, die heute das Bild der Innenstadt prägen, aus der gleichen Zeit des Wiederaufbaus. 
1803 wurde die Grafschaft Hohenwaldeck in ein Landgericht umgewandelt, das die Basis des heutigen Landkreises Miesbach ist. Die Verwaltungsreform in Bayern brachte 1818 die Gemeinde Miesbach mit sich. 
1918 erhob der bayerische König Ludwig III. Miesbach zur Stadt.

Doch Miesbach hat historisch noch mehr zu bieten:

Aus unserer Gegend stammt die bayerische Tracht, wie sie heute weltweit bekannt ist.

Am 16. September 1882 war Miesbach Ausgangspunkt einer 57 Kilometer langen, auf Holzmasten verlegten Gleichstromleitung nach München. Mit Dampfmotor-Antrieb wurde per Freileitung eine Gleichspannung von 1343 Volt in den Münchner Glaspalast übertragen. Dort erzeugte eine elektrische Pumpe einen künstlichen Wasserfall - der Beweis von Oskar von Miller und Marcel Deprez, dass elektrische Energie über große Distanzen übertragen werden kann, und gleichzeitig die weltweit erste Kraftstromübertragung.

Seit 1837 der Gmunder Wirt Max Obermayr mit der Zucht des Miesbacher Alpenfleckviehs begonnen hatte, etablierte sich die Region als Zentrum der Viehzucht und Milchviehwirtschaft. 1892 entstand der Zuchtverband, der bis heute mit seinen Märkten in der Oberlandhalle das heimische Vieh in alle Welt exportiert. 

Wie schon im Ersten Weltkrieg war Miesbach auch ab 1940 wiederum Garnisonsstadt. 

Sehenswert in Miesbach sind die heimelige Altstadt mit Stadtplatz, Marienplatz und Marktplatz mit zahlreichen historischen, liebevoll erhaltenen Bauwerken entlang schmaler Sträßchen und Gassen, außerdem die schön renovierte Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt von 1786, die frühbarocke Portiunkulakirche von 1659, die evangelische Apostelkirche von 1911 mit Jugendstil-Auszierung, die Pfarrkirche St. Laurentius in Parsberg von 1724, Gut und Schloss Wallenburg, das einstige Pflegschloss und jetzige Vermessungsamt von 1611, sowie der Jugendstilsaal des Kulturzentrums Waitzinger Keller. 
Reizvolle Spaziergänge erlauben die Haglandschaften der Wies und der 924 Meter hohe Stadelberg mit seinem wunderbaren Rundblick weit ins Alpenvorland hinein.


nach oben      Druckversion