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Ergiebige Diskussionen:
Hauptversammlung mit Wiederwahlen
Satzungsänderung und Neuwahlen waren geplante und ausführliche Diskussionsthemen bei der Hauptversammlung der Freien Wähler Miesbach-Parsberg-Wies in der ASV-Gaststätte. Als unversehens ergiebig erwies sich beim Vorbesprechen der öffentlichen Stadtratssitzung mit der Bestellung eines Wahlleiters für die Miesbacher Bürgermeister-Wahl am 26. April auch die Frage des eigenen Kandidaten. Nach eingehendem Für und Wider entschied sich die Runde zwar gegen eine Nominierung, schloss aber nochmaliges Überlegen nicht aus.
Diskussionsfreudig zeigten sich die Freien Wähler auch, bevor sie ihre Satzung änderten, um künftig Doppelmitgliedschaften in ihrer Wählervereinigung und der FW-Partei zu gestatten. Der Eintritt in die Bundesvereinigung Freie Wähler bedeutet nun ausnahmsweise nicht mehr den Ausschluss aus dem unabhängigen Miesbacher FW-Verein wie sonst bei einer Partei-Mitgliedschaft.

Ereignisreiches 2014

Viel Redestoff bot der Versammlung auch die umfangreiche Rückschau auf 2014 des Ersten Vorsitzenden Michael Lechner zusammen mit den weiteren Berichten der Vorstandschaft. „Nicht einfach“ seien für die Freien Wähler die Rahmenbedingungen bei den Kommunalwahlen im Frühjahr gewesen und darum erfreulich, dass die fünf Stadtratsmandate gehalten wurden. „Zutiefst bedauerlich“ nannte Lechner „die Vorgänge um den früheren Landrat Jakob Kreidl, die sich nach wie vor auswirken.“

Ansonsten widmete er sich dem Stadtgeschehen. Lechner bedauerte, dass mit den Neubauten anstelle des Kaufhauses Sundheimer und der Neugestaltung des Rathaus-Eingangs die Sichtachse Rathaus – Tölzer Berg verloren gegangen sei. Allerdings begrüßte er die „gefällige Gestaltung“ des neuen Campus bei Gymnasium und Realschule sowie die Neuanpflanzungen im Krankenhauspark. Zufrieden zeigte er sich auch über die Erhaltung der Viehversteigerungen für Miesbach. Weniger angetan war er vom Ersatz der alten Oberlandhalle durch Supermärkte anstelle von Wohnbebauung. Aus den nunmehr 11.000 Quadratmetern Supermarkt-Flächen für die Kreisstadt ergebe sich „fast ein Quadratmeter pro Bürger.“

Für das Klostergelände mahnte er, Verlusten an der Gebäudesubstanz entgegenzuwirken, und optimistisch sah er dem Wirken des neuen Stadtentwicklungsausschusses entgegen. Neue Hoffnung für die Entwicklung der Kreisstadt hat Lechner durch den Vorstoß des Umweltministeriums bei den Münchner Forderungen zum weiteren Wasserschutzgebiet. „Vorbildlich“ nannte der erste Vorsitzende die Leistungen für die Aufnahme und Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Miesbach und dankte Max Niedermeier für seinen großen Einsatz.

„Gerne hätte ich auch in den vergangenen guten Jahren einen Schuldenabbau gesehen,“ bedauerte Lechner, dass hier zu wenig geschehen sei. Als wichtige Aufgaben nannte er den stadteigenen Wasser- und Hochwasserschutz, bezahlbaren Wohnraum für Einheimische, ein professionelles Management bei den städtischen Immobilien und Verbesserungen an den Straßen.

Wie sich das Klostergelände nach den Vorstellungen des Museumsvereins entwickeln soll, stellte Carl Langheiter vor. Aussichtsreiche Hoffnungen auf Finanzunterstützung für die erste Ausbaustufe ruhen dabei auf dem Leader-Projekt für die Region.

Entlastung für den Vorstand

Obwohl die Kasse der Freien Wähler durch die Wahlkampf-Kosten 2014 ordentlich gebeutelt wurde, konnte Peter Altenburg von einer zufriedenstellenden Situation berichten. Die Revisoren Carl Langheiter und Max Niedermeier lobten ausdrücklich die ebenso saubere Kassenführung wie bei Vorgänger Helmut Ennerst. Michael Lechner dankte Altenburg insbesondere für die geglückte Umstellung von Mitgliederverwaltung und Buchführung auf elektronische Datenverarbeitung einschließlich SEPA-Lastschrifteinzugsverfahren für die Beiträge. So war es keine Frage, dass die Versammlung den Vorstand einmütig entlastete.

Neuwahlen mit Vorbehalt

Obwohl er eigentlich vorgehabt hatte, „einem Jüngeren Platz zu machen,“ stellte sich Michael Lechner mangels Ersatz „für die nächsten beiden Jahre“ der einmütigen Wiederwahl als Vorsitzender. Er bat jedoch darum, in zwei Jahren durch einen Jüngeren von seinem Amt entbunden zu werden. Auch die übrige Vorstandschaft wurde unter der Wahlleitung von Wolfgang Dallmayer in ihren Ämtern bestätigt: 2. Vorsitzender bleibt Franz Mader, Schatzmeister Peter Altenburg, Schriftführerin Gudula Beyse und im Revisorenamt Carl Langheiter sowie Max Niedermeier.


Von den Freien Wählern in ihren Ämtern bestätigt: Schatzmeister Peter Altenburg, 1. Vorsitzender Michael Lechner, Schriftführerin Gudula Beyse und 2. Vorsitzender Franz Mader.
 
Fünf Miesbacher Kreisräte ab 1. Mai 2008!
Die Stadt Miesbach ist im neuen Kreistag mit fünf Sitzen wesentlich stärker vertreten als bisher: 

Wir danken unseren Wählern für das Kreistagsmandat für

   3. Bürgermeister Michael Lechner. 

Er vertritt die Freien Wähler Miesbach-Parsberg-Wies in der 15-köpfigen FWG-Fraktion.

Für Miesbach sprechen und stimmen in der Landkreis-Politik künftig außerdem

    Bürgermeisterin Ingrid Pongratz (CSU) 
    Kreisbrandrat Michael Röhrl (CSU) 
    2. Bürgermeister Paul Fertl (SPD) 
    Elisabeth Janner (Grüne).

Mandate-Verteilung im neuen Kreistag (60 Sitze insgesamt): 
CSU 28, FWG 15, SPD 9, Grüne 6 und FDP 2. 
Jahreshauptversammlung 2011:
Trotz Meinungsvielfalt einig
Was 2011 die Miesbacher Kommunalpolitik bewegte, beschäftigte auch die Freien Wähler Miesbach-Parsberg-Wies. Das wurde in der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes deutlich. Ob der geplante Neubau anstelle des Sundheimer-Komplexes, die aktuelle Neuerrichtung der Wasserbehälter am Harzberg, die bevorstehende Aussiedlung der Oberlandhalle zum Zuchtverbandshof oder der Erwerb des Klostergeländes und die Einrichtung einer Kinderkrippe dort: Jedes Thema, das erster Vorsitzender Michael Lechner in seinem Jahresrückblick aufs Tapet brachte, bot der Versammlung reichlich Diskussionsstoff.

Hieran zeigten sich allerdings die Licht- und Schattenseiten der eigentlich so geschätzten Meinungsvielfalt bei den Freien Wählern, denn die kommt nach außen oft genug als Uneinigkeit an. So kreiste die Debatte im Hinblick auf die nächsten Kommunalwahlen um die Frage, wie sich die Partei-Unabhängigen ohne Fraktionszwang als Gemeinschaft präsentieren. „Allen FW-Stadträten ist gemeinsam, dass sie unabhängig von Partei-Interessen konstruktiv an die Aufgaben herangehen,“ hob Michael Lechner hervor.

Einig war sich die Versammlung zudem mit Lechner darüber, dass die Stadt „noch zielstrebiger und strenger“ sparen und eine „nachhaltige Finanzpolitik anstreben“ müsse. „An der Finanzkrise sieht man, wohin die öffentliche Verschuldung führt, und hiervon ist die Kommune die kleinste Einheit. Es geht nicht an, dass ohne Grundverkäufe kein vernünftiger Haushalt möglich ist. Wenn die letzten Flächen am Kreuzberg weg sind, werden unsere Etat-Probleme wieder zunehmen.“ Ebenso teilte die Gruppe Lechners Missfallen an den Plänen, auf dem Areal der Oberlandhalle einen weiteren Supermarkt und „in der Nachbarschaft der Schulen“ einen Hamburger-Laden zu platzieren.

Einklang herrschte auch bei den fälligen Formalien. Nach dem erfreulichen Kassenbericht von Schatzmeister Helmut Ennerst und einem großen Lob der Revisoren Carl Langheiter und Robert Döbler kann die Vorstandschaft mit einstimmiger Entlastung bis zu den Neuwahlen im nächsten Jahr weitermachen.
Rückblick und Rechenschaft
Offenere Informationsstrukturen in der Kommunalpolitik als Voraussetzung einer „aktiven Bürger-Gesellschaft“ forderte Vorsitzender Michael Lechner bei der Hauptversammlung der Freien Wähler Miesbach-Parsberg-Wies im Fazit seines Rechenschaftsberichtes vor den - rein formalen - Neuwahlen.
„Dazu gehört auch, mehr auf die im Stadtrat versammelten Spezialkenntnisse und die vielfältigen Erfahrungen der Praktiker zurückzugreifen. Außerdem muss das Ehrenamt mehr geschätzt und gestärkt werden. Wie gut das gehen kann, zeigt der Neuanstrich unseres Rathauses.“ 
Ansonsten hatte sich der Dritte Bürgermeister in seinem Rückblick sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Kommunalwahlen und äußerst angetan vom Einzug der Freien Wähler in den Landtag gezeigt. Hiervon erwartet er sich „eine Stärkung des ländlichen Raumes und eine Entlastung der Kommunen.“ 
Als „brandaktuelle Themen“ führte Lechner die Standort-Diskussionen zu Zuchtverband und Realschule, die Bebauung des Klostergeländes, die Ausdehnung der Gewerbegebiete, den Wasserbehälter-Bau und nicht zuletzt die angespannten städtischen Finanzen an. Als „zentrale Aufgabe der Kommunen“ wertete er dabei, nachhaltigen Umweltschutz mit sorgsamem Umgang mit der Landschaft und dem Einsatz regenerativer Energien zu betreiben. 
Schriftführerin Gudula Beyse konzentrierte sich in ihrem Bericht auf die Aktivitäten der Freien Wähler bei den Kommunalwahlen. Die waren auch Hauptthema des abwesenden Schatzmeisters Helmut Ennerst, dessen Rechenschaftsbericht vom zweiten Vorsitzenden Florian Ruml vorgetragen wurde. „Wenn keine Wahlen sind, ist halt kassenmäßig nichts Besonderes los,“ kommentierte der die dennoch ausgeglichene, erfreuliche Bilanz. 
Da die Revisoren Robert Döbler und Wolfgang Dallmayer eine einwandfreie Kassenprüfung bescheinigten, entlastete die Versammlung die Vorstandschaft auch einmütig. Zusammen mit Dr. Hubert Lanz leitete Dallmayer die Neuwahlen, die zügig und einig die Vorstandschaft im Amt bestätigten. Lediglich bei den Kassenprüfern folgte Carl Langheiter Wolfgang Dallmayer nach.
Nach den Formalien gehörte noch einige Zeit der freien kommunalpolitischen Diskussion. Hier wünschten sich die Freien Wähler „mehr Professionalität im Immobilien-Management der Stadt“ und damit zusammenhängend eine Optimierung des städtischen Schulden-Managements, dazu die baldige Umsetzung eines Gesamt-Energiekonzeptes für die öffentlichen Gebäude und „vor allem einen Landschaftsplan und einen Stadtentwicklungsplan“. Leidenschaftlich debattiert wurden auch die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes, die künftige Verwendung des Hartplatzes am Windfeld und der Hochwasserschutz. 
Alte und neue Führung
Die Freien Wähler Miesbach-Parsberg-Wies haben auch nach der Neuwahl bei der Hauptversammlung im November 2008 die gleiche Führungsmannschaft wie bisher. Erster Vorsitzender ist nach wie vor Michael Lechner, zweiter Vorsitzender Florian Ruml. Als Schatzmeister fungiert wieder Helmut Ennerst, als Schriftführerin Gudula Beyse. Nur bei den Revisoren gab es eine kleine Änderung: Statt Wolfgang Dallmayer ist Carl Langheiter neuer Kassenprüfer neben Robert Döbler. Alle wurden unter der Leitung von Wolfgang Dallmayer per Akklamation einstimmig bei Enthaltung der jeweiligen Kandidaten gewählt. Der abwesende Helmut Ennerst hatte seine Bereitschaft zur Kandidatur bei einer vorausgegangenen Ortsversammlung erklärt. 
Landtagswahl 2008:
10,6 Prozent der Stimmen für Freie Wähler
Bei den Wahlen zum 16. Bayerischen Landtag am 28. September haben die Freien Wähler Bayern-weit 10,6 Prozent der abgegebenen Stimmen (Wahlbeteiligung: 58,1 Prozent) erhalten. Das bedeutet 21 der insgesamt 187 Sitze (Auf Grund von Überhangmandaten für die CSU und Ausgleichsmandaten für SPD und Grüne wurden es 7 Sitze mehr). In Oberbayern bekamen die Freien Wähler 8,8 Prozent der Stimmen bzw. 6 Landtagssitze. 

Im Landkreis Miesbach betrug der FW-Stimmenanteil 11,8 Prozent. Stimmkreis-Kandidat Lorenz Weidinger aus Geretsried rückte von Platz 10 auf der Oberbayern-Liste auf Position 7 vor und ist damit der erste Nachrücker für ein Landtagsmandat. 

Auch FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger kam in den Landtag. Die oberbayerischen Vertreter sind Eva Gottstein (Eichstätt), Manfred Pointner (Freising), Ute Singer genannt Claudia Jung (Gerolsbach), Florian Streibl (Oberammergau), Markus Reichhart (Ingolstadt) und Michael Piazolo (München). 

Die Abgeordneten wollen in vier Arbeitskreisen die Themen aus dem Wahlkampf konkretisieren: 
Bildung und Wissenschaft mit Sprecher Dr. Hans Jürgen Fahn 
Ländlicher Raum, Wirtschaft und Infrastruktur mit Sprecher Alexander Muthmann 
Gesundheit, Soziales, Umwelt und Landwirtschaft mit Sprecherin Ulrike Müller 
Finanzen, Kommunales und Recht mit Sprecher Manfred Pointner. 

Das Direktmandat im Landkreis Miesbach hat der langjährige Europa-Abgeordnete Alexander Radwan (CSU) aus Rottach-Egern errungen, der 43,1 Prozent der oberbayerischen Stimmen auf sich vereinigte. 

Bezirkstagswahl 2008: 
10,6 Prozent für Freie Wähler
Bei den Wahlen für den Bezirkstag Oberbayern fuhren die Freien Wähler in den 29 Stimmkreisen 10,6 Prozent der abgegebenen Stimmen (Wahlbeteiligung: 59,7 Prozent) für sich ein. Das bedeutet 7 Sitze im Parlament des Regierungsbezirks, das insgesamt 68 Sitze umfasst. Wie im Landtag ergaben sich auch hier durch den Vorsprung der CSU bei den Erststimmen insgesamt 10 Überhang- und Ausgleichsmandate. 

Im Landkreis Miesbach bekamen die Freien Wähler 15,3 Prozent der abgegebenen Stimmen. Einziger Vertreter des Landkreises Miesbach im Bezirkstag ist Josef Bichler (CSU) aus Schaftlach, der das Direktmandat gewann. Franz Zehendmaier aus Kreuth ist der erste Nachrücker bei den Freien Wählern. 

Die Freien Wähler werden im Bezirktag vertreten durch 
Klaus Brems (Neuburg/Donau), Christine Degenhart (Rosenheim), Rudolf Koppold (Schrobenhausen), Marianne Heigl (Zolling), Rainer Schneider (Neufahrn bei Freising), Konrad Specker (Bad Heilbrunn) und Dr. Michael Schanderl (Emmering). 
Doppelt guter Zweck
Miesbachs FW-Vorsitzender Michael Lechner hatte die gute Idee, während der letzten Phase des Kommunalwahlkampfs am Werbestand der Freien Wähler Miesbach-Parsberg-Wies zu einem Tipp-Spiel einzuladen. Doch keiner der über vierzig Tipper konnte richtig voraussehen, wie die Sitzverteilung im Miesbacher Stadtrat ab Mai 2008 ausschauen würde. 

Deshalb "verfielen" die Einsätze für einen wohltätigen Zweck. Michael Lechner machte gleich zwei daraus: Mit Unterstützung der Raiffeisenbank erwarb der dritte Bürgermeister eine Gartenbank bei den Oberland-Werkstätten, wo Behinderte arbeiten. Weil das schöne neue Sitzmöbel für den Miesbacher Montessori-Kindergarten bestimmt war, machten die Oberland Werkstätten auch einen Sonderpreis. Die Kinder freuten sich riesig über das Geschenk.
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