Logo Freie Wähler Miesbach-Parsberg-Wies e.V. Wappen Miesbach
Freie Wähler
Miesbach-Parsberg-Wies e.V.
Frei denken. Frei wählen. Freie Wähler wählen.
 Vielfalt am Miesbacher Wochenmarkt
Sie sind hier: Aktuelles / Archiv

Aktuelles

Michael Lechner noch zwei Jahre an der Spitze
Alles bleibt nun doch wie gehabt bei den Freien Wählern Miesbach-Parsberg-Wies und Michael Lechner im Amt als erster Vorsitzender. „Aber wirklich nur für die nächsten zwei Jahre!“ Die jüngeren Nachfolge-Aspiranten haben derzeit zu viel Berufliches und Privates um die Ohren, wie sie bei der Jahreshauptversammlung der Parteilosen in der ASV-Sportgaststätte darlegten. Lechner, auch FW-Fraktionssprecher im Miesbacher Stadtrat, ließ sich überzeugen, dass die Führungskarten sinnvollerweise erst im Vorfeld der nächsten Kommunalwahlen neu gemischt werden sollten.
Ohne weiteren Diskussionsbedarf ging unter Wahlleiter Wolfgang Dallmayer die Bestätigung der übrigen Vorstandschaft vonstatten: Zweiter Vorsitzender bleibt Dr. Franz Mader, Schatzmeister Peter Altenburg, Schriftführerin Gudula Beyse und Revisoren Carl Langheiter und Max Niedermeier.
In seinem Bericht hatte sich Michael Lechner kurz gefasst, erlauben doch die städtischen Finanzen nur die notwendigsten Investitionen. Warmbad-Verbesserung, Erhaltung des Klostergebäudes und ein Museum für Miesbachs Heimatschätze, erste Sanierungsaufwände für den Waitzinger-Keller oder eine attraktive Marktplatz-Umgestaltung fordern immer neue Balance-Akte und Verschiebungen. „Wenigstens gibt es Erleichterungen durch die niedrigen Zinsen,“ sah Lechner auch Positives. Selbst wenn die Erweiterung des Gewerbegebietes wegen der Probleme mit der neuen Münchner Wasserschutzzone vorläufig keine Einnahmen beschert, sprach sich der Dritte Bürgermeister für eine Ausgabe aus: „Nächstes Jahr feiert Miesbach 100-jähriges Jubiläum der Stadterhebung,“ und das – so Lechner – solle doch „in einem würdigen Rahmen“ geschehen.
Dass zumindest die Kasse der Freien Wähler unter der Führung von Peter Altenburg langsam, aber stetig wächst, fand der Vorsitzende erfreulich: „In drei Jahren brauchen wir ja wieder etwas für den Kommunalwahlkampf.“ Wer den dann bei den Freien Wählern anführt, wird sich in zwei Jahren zeigen.

Freie Wähler Miesbach

Alles wie gehabt bei den Freien Wählern Miesbach-Parsberg-Wies: (Von links) hinten Revisor Carl Langheiter, Zweiter Vorsitzender Dr. Franz Mader, Schatzmeister Peter Altenburg, vorne Erster Vorsitzender Michael Lechner, Schriftführerin Gudula Beyse.
Ausschuss für Stadtentwicklung
Der Miesbacher Stadtrat hat beschlossen, einen neuen Ausschuss für Stadtentwicklung zu installieren. Für die Freien Wähler gehören ihm Michael Lechner und Florian Ruml an. Der Ausschuss soll die entsprechenden Gegenstände für den Gesamtstadtrat vorberaten und über bestimmte Themen – z. B. Aufstellungsorte für Beleuchtungen oder Parkbänke – selbständig beschließen. In den nichtöffentlichen Sitzungen wird es nicht nur um die Bebauungspläne gehen, die für die Stadtentwicklung von Bedeutung sind, sondern unter anderem auch um Grundsatzfragen der Verkehrsplanung oder um Strategien für Wohnbebauung und Gewerbeansiedlung.
Neuer Schatzmeister bei den Freien Wählern
    

Mit herzlichem Dank verabschiedete der erste Vorsitzende Michael Lechner (li.) den langjährigen Schatzmeister Helmut Ennerst in den Ruhestand. Peter Altenburg (re.) ist der neue Schatzmeister der Freien Wähler.

Mitten in den Wahlkampf-Vorbereitungen trafen sich die Freien Wähler Miesbach-Parsberg-Wies zu ihrer Jahresversammlung – auch, um zur heißen Phase vor den Kommunalwahlen am 16. März wieder einen Schatzmeister zu haben. Zum Jahresende 2013 hatte Schatzmeister Ennerst wie länger vorher angekündigt, seine Dienste für die Freien Wähler nach gut drei Jahrzehnten beendet. Jetzt trat der Pensionär auch hier in den wohlverdienten Ruhestand. Erster FW-Vorsitzender Michael Lechner überreichte ihm mit herzlichem Dank einen Restaurant-Gutschein.

Neuer Finanzchef ist der 54-jährige Industriekaufmann Peter Altenburg, der unter der Wahlleitung von Wolfgang Dallmayer binnen weniger Minuten einmütig gekürt war. Er übernimmt eine „einwandfrei und sorgfältig geführte Kasse,“ wie Revisor Carl Langheiter auch namens des zweiten Buchprüfers Max Niedermeier mit „großem Lob“ bestätigte. So war es keine Frage für die Mitglieder, die Vorstandschaft einhellig zu entlasten, nachdem schon der Rechenschaftsbericht des ersten Vorsitzenden Michael Lechner sie zufrieden gestellt hatte.

Da Lechner bereits in der Nominierungsversammlung der FW-Stadtratskandidaten ausführlich auf die Miesbacher Stadtpolitik eingegangen war, begnügte er sich jetzt mit einem kurzen Überblick. Als derzeitige und künftige Schwerpunkte nannte er nicht nur seine Dauerforderung, für die hoch verschuldete Kommune ein konsequentes Schuldenabbau-Konzept zu schaffen. Auch eine vernünftige Stadtentwicklung nach einem längerfristigen Programm lag dem 3. Bürgermeister ebenso am Herzen wie eine sinnvolle Nutzung des Klostergeländes. „Es kann nicht angehen, hier erhaltenswerte Substanz verfallen zu lassen, wenn schon Mittel zum Ausbau vorhanden sind,“ verwies er auf die Bestrebungen des Museumsvereins.

Auch wenn er sicher war, dass der Andrang auf die neue Oberlandhalle nach einigen Veranstaltungen wieder nachlassen werde, zeigte sich Michael Lechner doch überzeugt, dass der Zuchtverband noch weitere Parkplätze anlegen muss. „Die Waitzinger-Wiese ist den meisten Besuchern jetzt zu weit weg.“ Dass die alte Vieh-Versteigerungshalle derzeit weiterer Supermarktfläche weiche, „schmerzt im Herzen.“ Mit den umstrittenen Bauplänen für den Fritz-Freund-Park, der Gestaltung des Rathaus-Vorplatzes, dem Hochwasserschutz in Bergham und der Kreis-Politik brachte Lechner weitere Themen für die lebhafte Diskussion aufs Tapet, die dem offiziellen Teil der Versammlung folgte.
Neue Rubrik: Kommunalwahlen 2014
Die Freien Wähler haben auch in Miesbach den Wahlkampf aufgenommen. Deshalb gibt es auf der Homepage ab sofort eine eigene Rubrik zu den Kommunalwahlen. Schauen Sie mal rein!
Mehrere Anläufe für Stadtrats-Kandidatenliste
Weil der Gesetzgeber unabhängigen Wählervereinigungen mittlerweile viele Formalien auferlegt hat, mussten Miesbachs Freie Wähler mehrere Versammlungen abhalten, bis die offizielle Nominierungsversammlung über die Bühne gehen konnte. Doch inzwischen liegt ein einwandfreier Wahlvorschlag vor: Die Liste 5 der Freien Wähler Miesbach-Parsberg-Wies mit der Bezeichnung FW.

Hier finden Sie den Bericht des Miesbacher Merkurs über die offizielle Aufstellungsversammlung.
Jahresversammlung 2013:
Umbau im Vorstand
Der Baumschutz und eine sinnvolle Entwicklung der Stadt Miesbach liegen Michael Lechner ebenso am Herzen wie planmäßiges Sparen und das Stärken der Finanzen. Das machte der erste Vorsitzende der Freien Wähler Miesbach-Parsberg-Wies in der Jahresversammlung mit Neuwahlen in der ASV-Gaststätte mit seinem Rechenschaftsbericht „über ein sehr bewegtes Jahr 2012“ deutlich. Sorgen bereiten dem Dritten Bürgermeister nach wie vor die Haushaltszahlen, und er forderte wieder einmal, „gezielt und konsequent“ nach Einsparungen zu suchen.
Auch wenn’s teuer war, verwies er doch erfreut auf die Fertigstellung der beiden neuen Wasserhochbehälter. Zu deren verzögerter Inbetriebnahme informierte Wassermeister Franz Braun über die Rohrbruchserie an alten Wasserleitungen. Laut Lechner „lang herbeigesehnt“ seien auch der Abriss des alten Sundheimer-Kaufhauses und die Kinderkrippe im früheren Kloster gewesen. Angetan zeigte er sich zudem davon, „dass die Realschule statt eines Neubaus energetisch saniert werden konnte,“ und nannte die Verzögerungen des Gymnasium-Umbaus durch den fehlerhaften Estrich „sehr bedauerlich“. Erst wenn die Container aus dem Krankenhauspark verschwunden seien, könnte für die gefällten Bäume nachgepflanzt werden.
Als „Fehlentwicklung“ sah er nach wie vor die Supermarkt-Pläne anstelle der Oberlandhalle an und hoffte auf „eine gute Mischung von Fachgeschäften,“ um Miesbachs Zentrum attraktiv zu machen. Stolz zeigte sich Lechner über einen Verhandlungserfolg, indem er verhindert hatte, dass der Grundschule Parsberg nur noch eine erste Klasse statt zweien geblieben wäre.
Weniger glücklich war sein Blick auf die Kommunalwahlen im März 2014: Es wird immer schwieriger, Kandidaten für Stadtrat oder Kreistag zu gewinnen. „Einige Leute habe ich schon angesprochen, aber die haben abgewinkt,“ berichtete der FW-Vorsitzende. Für den Wahlkampf ist schon ein bisschen in der Kasse, wie Schatzmeister Helmut Ennerst in seinem erfreulichen Bericht darlegte. „Die Bücher sind vorbildlich geführt. Ich gratuliere den Freien Wählern zu diesem Kassier,“ bat Revisor Carl Langheiter um Entlastung.
So war es kein Wunder, dass die Neuwahlen unter der Leitung von Wolfgang Dallmayer zeitweise zur reinen Formsache gerieten. Lediglich zum stellvertretenden Vorsitzenden entspann sich eine Diskussion, weil der langjährige Amtsinhaber Florian Ruml - unzufrieden mit dem Informationsfluss im Führungsteam - nicht mehr antrat. An seine Stelle rückte Dr. Franz Mader. Anstatt Roland Döbler wurde Max Niedermeier zu einem der beiden Revisoren bestimmt.

Der neue FW-Vorstand:

1. Vorsitzender:  Michael Lechner
2. Vorsitzender:  Dr. Franz Mader
Schatzmeister:    Helmut Ennerst
Schriftführerin:    Gudula Beyse
Revisoren:          Carl Langheiter und Max Niedermeier
Norbert Kerkel: Geschichten
über einen bayerischen Landrat
norbert kerkelDer 2008 verstorbene Miesbacher Landrat Norbert Kerkel ist unvergessen. Das warmherzige, gescheite und sozial engagierte Kommunikations-, Motivations- und Organisationsgenie setzte in seinem Leben viele wichtige Marksteine. Nun setzten viele Angehörige, Freunde und Wegbegleiter ein würdiges Denkmal: In einem Buch sammelten sie lustige, traurige, nachdenkliche oder auch betroffen machende Geschichten aus dem reichen Leben dieses so großartigen und zugleich so bescheidenen Mitmenschen.
Und dieses Buch-Denkmal mit seinen gut 300 Seiten steht ganz im Sinne des langjährigen Kommunalpolitikers und leidenschaftlich Heimatverbundenen nicht auf einem Podest, sondern will helfen: Der Erlös kommt voll und ganz dem „Sozialen Verein Altlandrat Norbert Kerkel für den Landkreis Miesbach e.V.“ und damit verschiedenen sozialen Projekten zu Gute.
Über den Vereinszweck informiert die Homepage www.norbert-kerkel-stiftung.de. Hier finden sich auch eine Liste der Verkaufsstellen und eine Online-Bestellmöglichkeit.
nach oben      Druckversion